Zitrusfrüchte

Die Vereinten Nationen erklärten das Jahr 2021 zum „Internationalen Jahr Obst und Gemüse“. Da dürfen natürlich auch Zitrusfrüchte wie Orange, Blutorange und Grapefruit nicht fehlen. Mit ihrer bunten Schale, dem saftigem Fruchtfleisch und den wertvollen Pflanzenstoffen verleihen sie auch an trüben Wintertagen eine Extraportion Gesundheit. In der richtigen Kombination können sie sogar beim Abnehmen helfen.

Zitrusfrüchte gehören botanisch zu den Beeren

Genauer gesagt zu den Endokarpbeeren, auch Panzerbeeren genannt. Darunter werden alle Früchte und Gemüsesorten zusammengefasst, deren Fruchtfleisch von einer festen, ledrigen Schale (Panzer) umgeben ist. Als Endokarp bezeichnet man die dünne Haut, welche die einzelnen Fruchtfächer ummantelt.

Warum die Orange auch Apfelsine heißt

Orangen sind eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse und wurden schon vor über 4000 Jahren kultiviert. Ursprünglich stammen sie aus den Monsungebieten Südostasiens – daher auch der botanische Name der Orange: Citrus sinensis (Zitrusfrucht aus China). Niederländische Seefahrer nannten die Früchte Sinaasappel (Äpfel aus China), daraus entstand die deutsche Bezeichnung Apfelsine.

Worin liegt der Unterschied zwischen Orange und Blutorange?

Blutorangen zeichnen sich durch eine dunklere, manchmal tiefrote Pigmentierung des Fruchtfleisches und oft auch der Schale aus. Damit sich die blutrote Fruchtfarbe bei diesen besonderen Orangen bilden kann, sind große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht notwendig. Grundsätzlich gehören die Blutorangen ebenso wie die Orangen zu den nicht nachreifenden Früchten, müssen also reif geernet werden.

Sind Grapefruit und Pampelmuse das Gleiche?

Im Spanischen werde zwar beide als „pomelo“ bezeichnet, doch grundsätzlich handelt es sich bei der Grapefruit und der Pampelmuse um zwei unterschiedliche Arten. Die Grapefruit ist eine Kreuzung aus Orange und Pampelmuse. Optisch sind beide Zitrusfrüchte einfach zu unterscheiden. Die Grapefruit ist rund und eher klein, die leicht birnenförmige Pampelmuse kann dagegen einen Umfang von bis zu 25 cm erreichen.

Welche Polyphenole sind in Zitrusfrüchten enthalten?

In der Natur gibt es mehr als 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe. In den Zitrusfrüchten sind die wertvollen chemischen Verbindungen reichlich und in großer Vielfalt vorhanden. Die Orange und die Grapefruit verdanken ihre charakterische Färbung den Carotinoiden, die Blutorange den Anthocyanen. Hauptsächlich in der weißen Faserschicht unter der Schale findet sich bei der Grapefruit zudem verhältnismäßig viel von dem Bitterstoff Naringin, bei der Orange von dem Bitterstoff Hesperidin.

Zitrus-Pflanzenstoffe als Fatburner?

Wie alle Polyphenole sind auch die Flavonoide (Hesperidin, Naringin) von Orange, Blutorange und Grapefruit wertvolle Antioxidatien. Außerdem können sie in Verbindung mit Pflanzenstoffen aus Guarana die Fettverbrennung unterstützen. Ein klinisch getester Zitrus-Guarana-Komplex hemmt das Enzym Phosphodiesterase, das den körpereigenen Fettabbau bremst. Dadurch kann der Körper besser auf die Energiereserven z.B. an Bauch und Hüfte zugreifen und verbrennen.

Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Januar Februar März April Kann Juni Juli August September Oktober November Dezember